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Wiener Kongress

Demnächst jährt sich der Wiener Kongress zum 200. Mal. Da ich in der Zeit zu Hause bin und sowohl Varnhagen wie Humboldt und nicht zuletzt Metternich - drei Menschen, mit denen ich mich ziemlich intensiv beschäftigt habe - dabei waren, bin ich der Meinung, es würde sich lohnen, dieses Ereignis neu anzuschauen. Ein Schritt auf dem Weg dahin ist mein Artikel in "recherche", Nr. 2/2012 s. http://www.recherche-online.net/hazel-rosenstrauch.html

Meine Dankesrede

und weil ich auch darum mehrfach gebeten wurde hier auch meine Dankesrede anlässlich der Preisverleihung: Sehr geehrte Madame Ministre, sehr geehrte Männer und Frauen … leider bin ich hier nicht heimisch genug um alle Anwesenden namentlich begrüßen zu können, aber ich bedanke mich herzlich bei der Jury, die mich auserkoren hat, also bei Angelika Klammer, Walter Famler und Ernst Strouhal, bei Antonio Fian und den Musikern, bei den Organisatoren dieser Feier, die mir meine vielen Nachfragen hoffentlich verzeihen, bei den Freunden, die nur meinetwegen hier sitzen und zum Teil von weit her...

Die Rede von Antonio Fian

Auf mehrfachen Wunsch hier die Kopie der Laudatio von Antonio Fian, da es mit dem link nicht klappt, als Kopie: LAUDATIO HAZEL ROSTENSTRAUCH - ÖSTERREICHISCHER STAATSPREIS FÜR KULTURPUBLIKZISTIK 2012 Lied: Kollegium Kalksburg: „Mir is schon alles ganz egal“ http://www.youtube.com/watch?v=-BxggcRZVGQ Sehr geehrte Frau Bundesminister, sehr geehrte Damen und Herren, die in London geborene, in Berlin wohnhafte Hazel Rosenstrauch hat sich als musikalische Umrahmung für die Verleihung des ihr in diesem Jahr zugesprochenen Österreichischen Staatspreises für Kulturpublizistik „etwas Wienerisches“...

Preisverleihung

Am 19. November fand in Wien im Kassenraum der ehemaligen Postsparkasse, entworfen von Otto Wagner, die Verleihung des "Österreichischen Staatspreises für Kulturpublizistik" statt. Die Feierlichkeit war überraschend stimmig, unangestrengt, sogar witzig. Der Raum ist toll, die Ministerin war ungekünstelt herzlich, viele Freundinnen, Verwandte und Bekannte, z.T. aus fernen Städten angereist, freuten sich mit mir. [[{"type":"media","view_mode":"media_small","fid":"549","attributes":{"alt":"","class":"media-image","height":"75","width":"100"}}]] website des Ministeriums = http://www.bmukk.gv.at/...

Nachtrag

Am 26. Oktober konnte ich mein Buch im Buchladen Bayerischer Platz vorstellen - ein "Heimspiel", weil ich bei Jana Fritsch zum dritten Mal zu Gast war, es "meine" Buchhandlung ist und die Atmosphäre wieder sehr bücher- und autorenfreundlich war. Die Lesung wurde aufgezeichnet, s. http://buchladen-bayerischer-platz.de unter Mediathek.

Don Quixotte jagt Wikipedia

Kürzlich landete ein Artikel in meinem Fach (Nachrichten flattern nicht mehr), kopiert aus dem Handelsblatt, Marvin Oppong hat penibel aufgelistet, wie jemand seine Beiträge auf Wikipedia postet oder andere Beiträge löscht, und offenbar eigene (vom Verfasser nicht näher definierte) Interessen verficht. Er hat sich viel Mühe gegeben, IP-Adressen nachrecherchiert und die history der Artikel studiert. Und beweist oder vermutet zumindest, dass hier einer sein eigenes Süppchen kocht. Er hat seine Erkenntnis nicht als Diskussionsbeitrag ins Netz gestellt, sondern beklagt das Täuschungsmanöver im...

1. Rezension

Am Samstag, 1.9., während ich in Rotterdam war, wurde auf dradio die erste Besprechung gesendet, Edelgard Abenstein war so schnell: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1856488/ zum anhören mit kleinen varianten: http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=3&broadcast=348686&datum=20120903&playtime=1346679192&fileid=36f2da48&sendung=348686&beitrag=1856488&/ wobei, liebe edelgard abenstein, ich keineswegs schreibe, Huss sei der Vorfahr aller Deutschen. Ich biete ihn an als möglichen Ahn für "verfemte oder sich verfemt fühlende Individualisten, für...

Kopf hoch, der Henker ist da!

Date: 

02.10.2012 - 19:30
Betrifft: Geburtsanzeige „ Karl Huß, der empfindsame Henker. Eine böhmische Miniatur“ ist erschienen. Huß war nicht wirklich Henker, sondern Scharfrichter, lebte von 1761 – 1836 erst in Brix, dann in Eger (Cheb) und zuletzt in Königswart (Kynžvart). Er hat geköpft und geheilt, hat Steine, Münzen und Waffen gesammelt, eine Chronik der Stadt Eger, seine Autobiographie und eine Schrift gegen den Aberglauben verfasst. Am Ende seines Lebens wurde er „ehrlich“ gemacht und starb als Kustos der Metternichschen Sammlungen. Der Essay erzählt von Stigmatisierung und Feingefühl, vom aufgeklärtem...

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